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	<title>Jusos Hamburg :: Junge Sozialdemokraten in der SPD Hamburg</title>
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	<description>Die Jusos Hamburg in der SPD Hamburg bieten ein Forum für junge interessierte Menschen.</description>
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		<item>
		<title>Jusos Hamburg fordern Absenkung des aktiven Wahlalters auf 16 Jahre und w&#228;hlen neuen Landesvorsitzenden</title>
		<link>http://jusos-hamburg.de/2012/01/29/jusos-hamburg-fordern-absenkung-des-aktiven-wahlalters-auf-16-jahre-und-waehlen-neuen-landesvorsitzenden/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 15:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jonasroentgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Headline]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 28. Januar trafen sich die Jungen Sozialdemokraten (Jusos) in der Parteizentrale der SPD Hamburg, im Kurt-Schumacher-Haus zu ihrer Ersten Landesdelegiertenkonferenz (LDK) in diesem Jahr. Auf der Tagesordnung stand neben der Inhaltlichen Positionierung, Beratung und Beschlussfassung &#252;ber diverse Antr&#228;ge auch die Wahl eines Neuen Landesvorsitzenden. Jakob Esmann, Mitglied im Bundesvorstand der DSU, &#252;berbrachte ein Gru&#223;wort [...]]]></description>
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<p>Am 28. Januar trafen sich die Jungen Sozialdemokraten (Jusos) in der Parteizentrale der SPD Hamburg, im Kurt-Schumacher-Haus zu ihrer Ersten Landesdelegiertenkonferenz (LDK) in diesem Jahr. Auf der Tagesordnung stand neben der Inhaltlichen Positionierung, Beratung und Beschlussfassung &#252;ber diverse Antr&#228;ge auch die Wahl eines Neuen Landesvorsitzenden. Jakob Esmann, Mitglied im Bundesvorstand der DSU, &#252;berbrachte ein Gru&#223;wort der Jungen Sozialdemokraten aus D&#228;nemark.</p>
<p>Nach der Bekanntgabe vom scheidenden Landesvorsitzenden, Nicholas Gildemeister (31), zur n&#228;chsten LDK sein Amt niederzulegen hat sich sein langj&#228;hriger Stellvertreter, Hauke Wagner (29) zur Wahl gestellt. Mit knapp zwei Dritteln der Delegiertenstimmen (rund 64%, 34 von 52 Stimmen der Delegierten) wurde Wagner zum neuen Landesvorsitzenden der Jusos Hamburg gew&#228;hlt. Hauke Wagner dazu: &#8220;Ich freue mich auf die neue Aufgabe au&#223;erordentlich. Wir m&#252;ssen jetzt unsere neue Rolle als Regierungsjugend einnehmen. Wenn vier Oppositionsparteien durcheinander gegen den Senat schreien wird am Ende niemand geh&#246;rt. Wir sind also als gr&#246;&#223;ter Jugendverband der Stadt die einzige wirksame Opposition. Wir wollen in unserer neuen Rolle konstruktiv, aber kritisch unseren Senat begleiten.“</p>
<p>Das aktive Wahlrecht f&#252;r die n&#228;chste Bezirksversammlungswahl 2014 und die n&#228;chste B&#252;rgerschaftswahl 2015 auf 16 Jahre zu senken „wird unser vordringlichstes Thema sein. Wer zuk&#252;nftig die Pflicht hat f&#252;r die Schulden der Schuldenbremse ab 2020 zu bezahlen, muss auch die dazugeh&#246;rigen Rechte bekommen“, so Wagner. Die Jusos Hamburg verabschiedeten die Forderung an die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion, sich f&#252;r eine begleitende Kampagne zum Wahlalter mit 16 mit der Landeszentrale f&#252;r politische Bildung, dem Landeswahlamt und der Schulbeh&#246;rde einzusetzen.“Wer nur das Gesetz &#228;ndert geht lediglich einen halben Schritt. Junge Menschen ab 16 Jahren m&#252;ssen auch in die Lage versetzt werden ihr aktives Wahlrecht auszu&#252;ben, dazu braucht es mehr als nur eine Gesetzes&#228;nderung“, sagte Wagner zum Beschluss der Landesdelegiertenkonferenz.</p>
<p>Der gesch&#228;ftsf&#252;hrende Landesvorstand wurde durch die Wahl von Steven von Bargen (25) (mit 38 von 51 Stimmen) zum stellvertretenden Landesvorsitzenden vervollst&#228;ndigt.</p>
<p>F&#252;r weitere R&#252;ckfragen wenden Sie sich bitte an das Juso-Landesb&#252;ro unter 040 28 08 48 13.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<br />
Hauke Wagner</p>
<p>Juso-Landesvorsitzender Hamburg</p>
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		<title>Juso-Sch&#252;lerInnen verurteilen geplante „Kleiderordnung“ am Johanneum</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 14:26:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>patrickmartens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Hamburger Gymnasium „Johanneum“ wird aktuell dar&#252;ber diskutiert,  die Hausordnung um einen Passus zu erg&#228;nzen, der es zuk&#252;nftig Lehrern erm&#246;glicht Sch&#252;ler nach Hause zu schicken, wenn diese ihrer Meinung nach nicht „angemessen“ gekleidet sind. Was unter angemessener Kleidung zu verstehen ist soll dabei der Einsch&#228;tzung des jeweiligen Lehrers obliegen. Die Juso-Sch&#252;lerInnen in Hamburg verurteilen diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"><span style="font-size: x-small;">Am Hamburger Gymnasium „Johanneum“ wird aktuell dar&#252;ber diskutiert,  die Hausordnung um einen Passus zu erg&#228;nzen, der es zuk&#252;nftig Lehrern erm&#246;glicht Sch&#252;ler nach Hause zu schicken, wenn diese ihrer Meinung nach nicht „angemessen“ gekleidet sind. Was unter angemessener Kleidung zu verstehen ist soll dabei der Einsch&#228;tzung des jeweiligen Lehrers obliegen.</span></p>
<p style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"><span style="font-size: x-small;">Die Juso-Sch&#252;lerInnen in Hamburg verurteilen diesen Schritt. Jeder Mensch hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Pers&#246;nlichkeit, dazu geh&#246;rt auch, dass man sich so kleidet wie man es f&#252;r richtig h&#228;lt.</span></p>
<p style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"><span style="font-size: x-small;">Eine Hausordnung die es Lehrern erm&#246;glicht Sch&#252;ler f&#252;r „unangemessene“ Kleidung nach Hause zu schicken, &#246;ffnet Willk&#252;r und Diskriminierungen T&#252;r und Tor. </span></p>
<p style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"><span style="font-size: x-small;">Dazu der Jusosch&#252;ler-Vorsitzende Benjamin Behr (18): “Wir Sch&#252;ler m&#246;chten wissen, wof&#252;r wir  sanktioniert  werden k&#246;nnen und nicht Laune und Modegeschmack unserer Lehrer ausgesetzt sein, wenn es um Kleidungsfragen geht. Wenn eine Schule ihren Sch&#252;lern vorschreiben will, was sie anzuziehen haben, finde ich das emp&#246;rend!“</span></p>
<p><span style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: small;"><br />
</span></p>
<p style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"><span style="font-size: x-small;">F&#252;r R&#252;ckfragen stehe ich Ihnen selbstverst&#228;ndlich jederzeit zur Verf&#252;gung.</span><br />
<span style="font-size: x-small;">Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</span></p>
<p style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"><span style="font-size: x-small;">Benjamin Behr</span><br />
<span style="font-size: x-small;">Juso-Sch&#252;ler Vorsitzender</span><br />
<span style="font-size: x-small;">0175-4402405</span></p>
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		<title>Studiengeb&#252;hren abgeschafft – doch wir machen weiter!</title>
		<link>http://jusos-hamburg.de/2011/10/30/studiengebuehren-abgeschafft-doch-wir-machen-weiter/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 15:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>malteauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulgruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Semesterstart zieht die Juso-Hochschulgruppe ein erstes Résumé:

Im vergangenen Semester haben wir viel geschafft.

Wir haben unser gr&#246;&#223;tes Versprechen eingel&#246;st: Die Studiengeb&#252;hren wurden endlich abgeschafft! Ab dem Wintersemester 12/13 m&#252;ssen Hamburgs Studierende keine Studiengeb&#252;hren mehr zahlen. Hiermit haben wir eine absolut inakzeptable soziale Zugangsh&#252;rde zum Studium beseitigt!



Mit dem Wegfall der Studiengeb&#252;hren und den schwarz-gr&#252;nen K&#252;rzungspl&#228;nen wuchs allerdings auch dasFinanzierungsproblemunserer Uni.

Doch auch hierf&#252;r haben wir in enger Zusammenarbeit mit der SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion eine gute L&#246;sung gefunden: Die wegfallenden “Einnahmen” aus Studiengeb&#252;hren werden in Zukunft  in einem Umfang von 39 Millionen Euro j&#228;hrlich aus dem Haushalt der Stadt kompensiert! Des Weiteren wurde allen Bef&#252;rchtungen zum Trotz ein Gro&#223;teil der schwarz-gr&#252;nen K&#252;rzungspl&#228;ne, die das Studierendenwerk betrafen, zur&#252;ckgenommen. Diese K&#252;rzungen h&#228;tten die Mensapreise u.a. weiter in die H&#246;he getrieben und eben nicht daf&#252;r gesorgt, dass sich die Situation in einigen renovierungsbed&#252;rftigen Wohnheimen verbessert. Der Pr&#228;sident des Studierendenwerkes selbst zeigte sich h&#246;chst erfreut dar&#252;ber.Dies hat gezeigt, dass der Wissenschaftsstandort Hamburg von der SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion und insbesondere ihren Vertretern im Wissenschaftsausschuss stark gef&#246;rdert wird und gro&#223;e Beachtung trotz Haushaltsengp&#228;ssen findet. Durch unseren guten Kontakt zu den Verantwortlichen werden wir auch weiterhin daf&#252;r arbeiten, dass Hamburgs Uni zukunftsf&#228;hig bleibt!

Dazu geh&#246;ren f&#252;r uns folgende Ziele:

Im Rahmen des Uni-Entwicklungsplanesliegt es an uns Studierenden die Zukunft unserer Uni auszugestalten.

Dazu geh&#246;rt die Evaluation der Verwaltungsstrukturen genauso wie die Weiterentwicklung der Fachbereiche.

Der Uni-Bau stellt eine weitere gro&#223;e Chance f&#252;r Hamburg dar. Weitere Geb&#228;ude k&#246;nnen die Platznot angesichts wachsender Studierendenzahlen beheben und so f&#252;r bessere Studienbedingungen sorgen.

Auch bei der Reformation des Hochschulgesetzes ist Studierendenbeteiligung gefragt. Wir sind dabei. Wir machen weiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<h3>Zum Semesterstart zieht die Juso-Hochschulgruppe ein erstes Résumé.</h3>
<p><strong>Wir haben unser gr&#246;&#223;tes Versprechen eingel&#246;st</strong>: Die Studiengeb&#252;hren wurden endlich abgeschafft! Ab dem Wintersemester 12/13 m&#252;ssen Hamburgs Studierende keine Studiengeb&#252;hren mehr zahlen. Hiermit haben wir eine absolut inakzeptable soziale Zugangsh&#252;rde zum Studium beseitigt!</p>
<p><img title="versprochen-gehalten" src="http://jusos-uhh.de/wp-content/uploads/2011/10/versprochen-gehalten-300x98.jpg" alt="" width="300" height="98" /></p>
<p>Mit dem Wegfall der Studiengeb&#252;hren und den schwarz-gr&#252;nen K&#252;rzungspl&#228;nen wuchs allerdings auch das<strong>Finanzierungsproblem</strong>unserer Uni.</p>
<p>Doch auch hierf&#252;r haben wir in enger Zusammenarbeit mit der SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion eine <strong>gute L&#246;sung gefunden</strong>: Die wegfallenden “Einnahmen” aus Studiengeb&#252;hren werden in Zukunft  in einem Umfang von 39 Millionen Euro j&#228;hrlich aus dem Haushalt der Stadt kompensiert! Des Weiteren wurde allen Bef&#252;rchtungen zum Trotz ein Gro&#223;teil der schwarz-gr&#252;nen K&#252;rzungspl&#228;ne, die das Studierendenwerk betrafen, zur&#252;ckgenommen. Diese K&#252;rzungen h&#228;tten die Mensapreise u.a. weiter in die H&#246;he getrieben und eben nicht daf&#252;r gesorgt, dass sich die Situation in einigen renovierungsbed&#252;rftigen Wohnheimen verbessert. Der Pr&#228;sident des Studierendenwerkes selbst zeigte sich h&#246;chst erfreut dar&#252;ber.Dies hat gezeigt, dass der Wissenschaftsstandort Hamburg von der SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion und insbesondere ihren Vertretern im Wissenschaftsausschuss stark gef&#246;rdert wird und gro&#223;e Beachtung trotz Haushaltsengp&#228;ssen findet. Durch unseren guten Kontakt zu den Verantwortlichen werden wir auch weiterhin daf&#252;r arbeiten, dass Hamburgs Uni zukunftsf&#228;hig bleibt!</p>
<p>Dazu geh&#246;ren f&#252;r uns folgende <strong>Ziele:</strong><strong></strong></p>
<p>Im Rahmen des Uni-Entwicklungsplanesliegt es an uns Studierenden die Zukunft unserer Uni auszugestalten.</p>
<p>Dazu geh&#246;rt die Evaluation der Verwaltungsstrukturen genauso wie die Weiterentwicklung der Fachbereiche.</p>
<p>Der Uni-Bau stellt eine weitere gro&#223;e Chance f&#252;r Hamburg dar. Weitere Geb&#228;ude k&#246;nnen die Platznot angesichts wachsender Studierendenzahlen beheben und so f&#252;r bessere Studienbedingungen sorgen.</p>
<p>Auch bei der Reformation des Hochschulgesetzes ist Studierendenbeteiligung gefragt. <strong>Wir sind dabei. Wir machen weiter.</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Juso-Sch&#252;ler Bundeskongress in Bonn</title>
		<link>http://jusos-hamburg.de/2011/10/30/juso-schueler-bundeskongress-in-bonn/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 15:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>malteauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Juso-Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Juso-Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[von Anton Marchel Bundesdelegierter der Juso-Sch&#252;lerInnen Hamburg

Vom 7.-9. Oktober fand der Bundeskongress der Juso-Sch&#252;lerInnen in Bonn statt. Die Hamburger Delegation bestand aus Anton Marchel und Paulina R&#252;gge (beide Eimsb&#252;ttel).

Auch wenn es f&#252;r Hamburger Jusos nie einfach ist sich auf Bundesebene zu behaupten, so ist es doch immer auch etwas Besonderes, wenn man die M&#246;glichkeit erh&#228;lt sich mit Jusos aus der ganzen Republik &#252;ber Inhalte und Probleme zu unterhalten. Der diesj&#228;hrige Bundeskongress der JusoSch&#252;lerInnen in Bonn bestand vor allem aus inhaltlicher Arbeit in verschiedenen Arbeitsgruppen, sowie der Wahl einer neuen Bundeskoordination. Die Bundesspitze der JusoSch&#252;lerInnen wird in Zukunft aus 3 gleichberechtigten BundeskoordinatorInnen bestehen. Die Hamburger JusoSch&#252;lerInnen begr&#252;&#223;en die Entscheidung f&#252;r diese Organisationsform.

Das Ergebnis der Wahlen zur Bundeskoordination gestaltete sich folgenderma&#223;en:

Josefine Geib (BaW&#252;): 15 Stimmen
Taner &#220;nalgan (NRW): 14 Stimmen
Valentin Blumert (BaW&#252;): 8 Stimmen

Ansprechpartner in der Bundeskoordination der JSG ist f&#252;r das Bundesland Hamburg Josefine Geib (BaW&#252;). Die Wahlen zur Bundeskoordination bilden in keiner Weise das Wunschergebnis des Hamburger Landesverbandes ab. Trotzdem muss festgestellt werden, dass eine faire Zusammenarbeit mit allen drei BundeskoordinatorInnen gut m&#246;glich ist.
Leider m&#252;ssen wir bem&#228;ngeln, dass der Verlauf der Wahlen nicht fair war. Der linke JusoBundesvorstand initiierte eine Abstimmung dar&#252;ber, ob man auch noch ein Jahr nach dem Schulbesuch f&#252;r die JusoSch&#252;lerInnen kandidieren kann. Nach Hamburger Satzung ist dies erlaubt. Und auf Bundesebene gibt es keine Satzung. Das Bundesb&#252;ro w&#228;hlte also die sehr merkw&#252;rdige Verfahrensweise &#252;ber einen einzelnen Satzungspunkt abzustimmen bevor man eine Satzung verabschiedet. Dass es das Ziel dieser Vorgehensweise war, die Hamburger Kandidatur zu verhindern ist unsere feste &#220;berzeugung. Ein Armutszeugnis f&#252;r das Bundesb&#252;ro. Mitunter waren die Wahlen ein tr&#252;bender Faktor eines ansonsten sehr fairen Kongresses.

Am Samstag wurde dann viel inhaltlich gearbeitet. Die inhaltliche Arbeit gestaltete sich sehr vielseitig und es gab Arbeitsgruppen zu mehreren Themen. Auf Bundeskongressen gab es bisher selten eine so konstruktive und angenehme Atmosph&#228;re – das muss ich ausdr&#252;cklich loben, auch wenn das, was aus den Arbeitsgruppen als Produkt herauskam, nur bedingt unsere Zustimmung erfahren konnte. Dass wir vor allem eine Neuauflage der Bildungsdebatten der 70er erlebten ist sicherlich der Themenwahl der Delegierten zu verdanken:

Noten abschaffen!
Eine Arbeitsgruppe befasste sich mit der Abschaffung von Noten. Diese sollen durch individuelle Berichte ersetzt werden. Wir halten das f&#252;r falsch. Damit sind die Leistungen deutscher Sch&#252;ler nicht nur international nicht mehr vergleichbar, sondern wir erhalten eine neue, schwammigere Form der Bewertung. Trotzdem wurde der Antrag, der in dieser Arbeitsgruppe ausgearbeitet wurde beschlossen - mit drei Gegenstimmen: Sowohl die beiden Hamburger Delegierten als auch ein Delegierter aus BaW&#252; stimmten dagegen.

Religionsunterricht abschaffen!
Ein Antrag, der niemandem mehr die Wahlfreiheit zwischen Ethik und Religionsunterricht gew&#228;hren lassen m&#246;chte, somit nicht unsere Zustimmung erhalten konnte. Gegen unsere Stimmen, sowie vor allem den Widerstand von der Delegation aus Sachsen-Anhalt wurde der Antrag verabschiedet. Eine Niederlage f&#252;r Pluralismus und Toleranz!

Privatschulen &#252;berfl&#252;ssig machen!
Einstimmig beschlossen hingegen wurde ein Antrag, an dem unter anderem auch die Hamburger Delegation mitgearbeitet hat zum Thema „Privatschulen &#252;berwinden!“. Inhalt ist, dass Privatschulen aufgrund ihrer negativen Auswirkungen auf die Chancengleichheit in der Bildung und auf das Gelingen des Projekts „Gemeinschaftsschule“ langfristig durch Verbesserung des staatlichen Bildungssystems &#252;berfl&#252;ssig gemacht werden sollen.

Nach diesem arbeitsreichen Tag ging es dann abends mit dem Bus nach K&#246;ln zu einer Juso-Party. Auf dem Weg dahin wurde mit viel Engagement die „Internationale“ gesungen. Man pflegt bei den Jusos also weiterhin obsolete Br&#228;uche und identifiziert sich mit einer Form linker Marschmusik, die im progressiven Hamburger Landesverband eher Gel&#228;chter hervorrufen w&#252;rde. Besonders erstaunlich die nachdr&#252;cklichen „Rotfront“-Schreie in den Pausen. Als wolle man die Zeit der Stra&#223;enschlachten der Weimarer Republik wieder aufleben lassen.

Am Sonntag verabschiedeten wir dann das bildungspolitisches Konzept der JusoSch&#252;lerInnen: Aus unserer Sicht beinhaltet das Konzept viele richtige Schritte auf dem Weg in ein gerechteres Bildungssystem. „Die eine Schule f&#252;r alle!“, „Mehr Mitbestimmung!“ und „generelle Geb&#252;hrenfreiheit f&#252;r den gesamten Bildungsweg!“ sind beispielsweise Forderungen, denen sich die JusoSch&#252;lerInnen Hamburg sehr verpflichtet f&#252;hlen. Andererseits finden sich auch viele Punkte darin, die die JusoSch&#252;lerInnen Hamburg ablehnen. So z.B. die Abschaffung von Noten. Auch der Leistungsgedanke kommt zu kurz. Somit war eine Enthaltung die richtige Konsequenz.

Die JusoSch&#252;lerInnen – wie geht es weiter?
Es ist als gro&#223;er Erfolg zu werten, dass wieder JusoSch&#252;lerInnen-Strukturen existieren und das sogar auf Bundesebene. Damit hat die Sozialdemokratie endlich wieder ein Gegengewicht zur konservativen Sch&#252;lerUnion zu bieten. In Zukunft werden sich wohl auch in vielen Bundesl&#228;ndern Landesverb&#228;nde neu gr&#252;nden, so dass wir bald fl&#228;chendeckend vertreten sein werden. Starke JusoSch&#252;lerInnen werden Deutschland gut tun und mehr Bildungsgerechtigkeit schaffen, dessen bin ich mir sicher.

F&#252;r k&#252;nftige Hamburger Delegationen auf JusoSch&#252;lerInnen Bundeskongressen bleiben aber viele Baustellen: Langfristig m&#252;ssen wir es schaffen das bildungspolitische Konzept der BundesSch&#252;lerInnen durch eine besondere Wertsch&#228;tzung des Leistungsgedankens zu erg&#228;nzen, sowie das jetzige Bewertungssystem an Schulen und anderen Bildungsst&#228;tten zu verteidigen. Nicht nur die Abschaffung von Noten und Abschl&#252;ssen ("Jeder soll das Abitur bekommen!" Meinung einiger Linker) bilden eine Gefahr f&#252;r den Wohlstand unseres Landes, sondern auch die konsequente Ablehnung des Gedankens der &#246;konomischen Verwertbarkeit. Bildung ist sicherlich Menschenrecht und ein Beitrag zu einer selbstbestimmten und freien Zukunft der Individuen unserer Gesellschaft und somit Selbstzweck, aber wir d&#252;rfen dabei nicht vergessen, dass wir ohne &#214;konomie nicht leben k&#246;nnen und deshalb in einem gewissen Grad auch &#246;konomische Gesichtspunkte ber&#252;cksichtigen m&#252;ssen im Sinne eines gesunden Pragmatismus.]]></description>
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<p>von <strong>Anton Marchel</strong> Bundesdelegierter der Juso-Sch&#252;lerInnen Hamburg</p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.jusos-hamburg.de/wp-content/uploads/2011/01/JS-Logo-gro%C3%9F.jpg" alt="" width="552" height="99" /></p>
<p>Vom 7.-9. Oktober fand der Bundeskongress der Juso-Sch&#252;lerInnen in Bonn statt. Die Hamburger Delegation bestand aus Anton Marchel und Paulina R&#252;gge (beide Eimsb&#252;ttel).</p>
<p>Auch wenn es f&#252;r Hamburger Jusos nie einfach ist sich auf Bundesebene zu behaupten, so ist es doch immer auch etwas Besonderes, wenn man die M&#246;glichkeit erh&#228;lt sich mit Jusos aus der ganzen Republik &#252;ber Inhalte und Probleme zu unterhalten. Der diesj&#228;hrige Bundeskongress der JusoSch&#252;lerInnen in Bonn bestand vor allem aus inhaltlicher Arbeit in verschiedenen Arbeitsgruppen, sowie der Wahl einer neuen Bundeskoordination. Die Bundesspitze der JusoSch&#252;lerInnen wird in Zukunft aus 3 gleichberechtigten BundeskoordinatorInnen bestehen. Die Hamburger JusoSch&#252;lerInnen begr&#252;&#223;en die Entscheidung f&#252;r diese Organisationsform.</p>
<p><strong>Das Ergebnis der Wahlen zur Bundeskoordination gestaltete sich folgenderma&#223;en:</strong></p>
<p><strong>Josefine Geib (BaW&#252;): 15 Stimmen<br />
Taner &#220;nalgan (NRW): 14 Stimmen<br />
Valentin Blumert (BaW&#252;): 8 Stimmen</strong></p>
<p>Ansprechpartner in der Bundeskoordination der JSG ist f&#252;r das Bundesland Hamburg Josefine Geib (BaW&#252;). Die Wahlen zur Bundeskoordination bilden in keiner Weise das Wunschergebnis des Hamburger Landesverbandes ab. Trotzdem muss festgestellt werden, dass eine faire Zusammenarbeit mit allen drei BundeskoordinatorInnen gut m&#246;glich ist.<br />
Leider m&#252;ssen wir bem&#228;ngeln, dass der Verlauf der Wahlen nicht fair war. Der linke JusoBundesvorstand initiierte eine Abstimmung dar&#252;ber, ob man auch noch ein Jahr nach dem Schulbesuch f&#252;r die JusoSch&#252;lerInnen kandidieren kann. Nach Hamburger Satzung ist dies erlaubt. Und auf Bundesebene gibt es keine Satzung. Das Bundesb&#252;ro w&#228;hlte also die sehr merkw&#252;rdige Verfahrensweise &#252;ber einen einzelnen Satzungspunkt abzustimmen bevor man eine Satzung verabschiedet. Dass es das Ziel dieser Vorgehensweise war, die Hamburger Kandidatur zu verhindern ist unsere feste &#220;berzeugung. Ein Armutszeugnis f&#252;r das Bundesb&#252;ro. Mitunter waren die Wahlen ein tr&#252;bender Faktor eines ansonsten sehr fairen Kongresses.</p>
<p>Am Samstag wurde dann viel inhaltlich gearbeitet. Die inhaltliche Arbeit gestaltete sich sehr vielseitig und es gab Arbeitsgruppen zu mehreren Themen. Auf Bundeskongressen gab es bisher selten eine so konstruktive und angenehme Atmosph&#228;re – das muss ich ausdr&#252;cklich loben, auch wenn das, was aus den Arbeitsgruppen als Produkt herauskam, nur bedingt unsere Zustimmung erfahren konnte. Dass wir vor allem eine Neuauflage der Bildungsdebatten der 70er erlebten ist sicherlich der Themenwahl der Delegierten zu verdanken:</p>
<p><strong>Noten abschaffen!</strong><br />
Eine Arbeitsgruppe befasste sich mit der Abschaffung von Noten. Diese sollen durch individuelle Berichte ersetzt werden. Wir halten das f&#252;r falsch. Damit sind die Leistungen deutscher Sch&#252;ler nicht nur international nicht mehr vergleichbar, sondern wir erhalten eine neue, schwammigere Form der Bewertung. Trotzdem wurde der Antrag, der in dieser Arbeitsgruppe ausgearbeitet wurde beschlossen &#8211; mit drei Gegenstimmen: Sowohl die beiden Hamburger Delegierten als auch ein Delegierter aus BaW&#252; stimmten dagegen.</p>
<p><strong>Religionsunterricht abschaffen!</strong><br />
Ein Antrag, der niemandem mehr die Wahlfreiheit zwischen Ethik und Religionsunterricht gew&#228;hren lassen m&#246;chte, somit nicht unsere Zustimmung erhalten konnte. Gegen unsere Stimmen, sowie vor allem den Widerstand von der Delegation aus Sachsen-Anhalt wurde der Antrag verabschiedet. Eine Niederlage f&#252;r Pluralismus und Toleranz!</p>
<p><strong>Privatschulen &#252;berfl&#252;ssig machen!</strong><br />
Einstimmig beschlossen hingegen wurde ein Antrag, an dem unter anderem auch die Hamburger Delegation mitgearbeitet hat zum Thema „Privatschulen &#252;berwinden!“. Inhalt ist, dass Privatschulen aufgrund ihrer negativen Auswirkungen auf die Chancengleichheit in der Bildung und auf das Gelingen des Projekts „Gemeinschaftsschule“ langfristig durch Verbesserung des staatlichen Bildungssystems &#252;berfl&#252;ssig gemacht werden sollen.</p>
<p>Nach diesem arbeitsreichen Tag ging es dann abends mit dem Bus nach K&#246;ln zu einer Juso-Party. Auf dem Weg dahin wurde mit viel Engagement die „Internationale“ gesungen. Man pflegt bei den Jusos also weiterhin obsolete Br&#228;uche und identifiziert sich mit einer Form linker Marschmusik, die im progressiven Hamburger Landesverband eher Gel&#228;chter hervorrufen w&#252;rde. Besonders erstaunlich die nachdr&#252;cklichen „Rotfront“-Schreie in den Pausen. Als wolle man die Zeit der Stra&#223;enschlachten der Weimarer Republik wieder aufleben lassen.</p>
<p>Am Sonntag verabschiedeten wir dann das bildungspolitisches Konzept der JusoSch&#252;lerInnen: Aus unserer Sicht beinhaltet das Konzept viele richtige Schritte auf dem Weg in ein gerechteres Bildungssystem. „Die eine Schule f&#252;r alle!“, „Mehr Mitbestimmung!“ und „generelle Geb&#252;hrenfreiheit f&#252;r den gesamten Bildungsweg!“ sind beispielsweise Forderungen, denen sich die JusoSch&#252;lerInnen Hamburg sehr verpflichtet f&#252;hlen. Andererseits finden sich auch viele Punkte darin, die die JusoSch&#252;lerInnen Hamburg ablehnen. So z.B. die Abschaffung von Noten. Auch der Leistungsgedanke kommt zu kurz. Somit war eine Enthaltung die richtige Konsequenz.</p>
<p><strong>Die JusoSch&#252;lerInnen – wie geht es weiter?</strong><br />
Es ist als gro&#223;er Erfolg zu werten, dass wieder JusoSch&#252;lerInnen-Strukturen existieren und das sogar auf Bundesebene. Damit hat die Sozialdemokratie endlich wieder ein Gegengewicht zur konservativen Sch&#252;lerUnion zu bieten. In Zukunft werden sich wohl auch in vielen Bundesl&#228;ndern Landesverb&#228;nde neu gr&#252;nden, so dass wir bald fl&#228;chendeckend vertreten sein werden. Starke JusoSch&#252;lerInnen werden Deutschland gut tun und mehr Bildungsgerechtigkeit schaffen, dessen bin ich mir sicher.</p>
<p><strong>F&#252;r k&#252;nftige Hamburger Delegationen auf JusoSch&#252;lerInnen Bundeskongressen bleiben aber viele Baustellen:</strong> Langfristig m&#252;ssen wir es schaffen das bildungspolitische Konzept der BundesSch&#252;lerInnen durch eine besondere Wertsch&#228;tzung des Leistungsgedankens zu erg&#228;nzen, sowie das jetzige Bewertungssystem an Schulen und anderen Bildungsst&#228;tten zu verteidigen. Nicht nur die Abschaffung von Noten und Abschl&#252;ssen (&#8220;Jeder soll das Abitur bekommen!&#8221; Meinung einiger Linker) bilden eine Gefahr f&#252;r den Wohlstand unseres Landes, sondern auch die konsequente Ablehnung des Gedankens der &#246;konomischen Verwertbarkeit. Bildung ist sicherlich Menschenrecht und ein Beitrag zu einer selbstbestimmten und freien Zukunft der Individuen unserer Gesellschaft und somit Selbstzweck, aber wir d&#252;rfen dabei nicht vergessen, dass wir ohne &#214;konomie nicht leben k&#246;nnen und deshalb in einem gewissen Grad auch &#246;konomische Gesichtspunkte ber&#252;cksichtigen m&#252;ssen im Sinne eines gesunden Pragmatismus.</p>
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		<title>Nachruf zum Tod von Hans Apel</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 12:20:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>patrickmartens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Parteisoldat,  „Minenhund“ und Christ. Politik aus &#220;berzeugung. Zum Tode von Hans Apel. Ein Nachruf Streitbar war er. Aufrecht und oftmals unbequem. Trotz oder gerade deswegen hat die Vita des geb&#252;rtigen Barmbekers eine steile Karriere und beachtliche Erfolge vorzuweisen: Staatssekret&#228;r im ausw&#228;rtigen Amt und Bundesfinanzminister im Kabinett Schmidt &#8211; dies sind nur zwei Stationen seiner politischen [...]]]></description>
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<p><em>Parteisoldat,  „Minenhund“ und Christ. Politik aus &#220;berzeugung. </em></p>
<p><em>Zum Tode von Hans Apel. Ein Nachruf</em></p>
<p>Streitbar war er. Aufrecht und oftmals unbequem. Trotz oder gerade deswegen hat die Vita des geb&#252;rtigen Barmbekers eine steile Karriere und beachtliche Erfolge vorzuweisen: Staatssekret&#228;r im ausw&#228;rtigen Amt und Bundesfinanzminister im Kabinett Schmidt &#8211; dies sind nur zwei Stationen seiner politischen Laufbahn. Als Landesgesch&#228;ftsf&#252;hrer der Hamburger Jusos begann Apel sein Engagement in der SPD.</p>
<p>Von 1978 bis zum Ende der sozialliberalen Koalition im Herbst 1982 amtierte er als Bundesminister der Verteidigung. „Du bist begabt genug, Du kannst das lernen“, entgegnete Helmut Schmidt als Hans Apel, der aus Protest gegen die Wiederaufr&#252;stung der Bundeswehr 1955 in die SPD eingetreten war, dem Kanzler seine Bedenken dazu vortrug. Schmidt behielt Recht. <em>Seit&#8217; an Seit</em><em> </em>mit dem Kanzler k&#228;mpfte Apel um R&#252;stungsbegrenzungen, die jedoch „nicht um den Preis westlicher Erpre&#223;barkeit durch milit&#228;rische Unterlegenheit“ zu erreichen waren. Das klare Bekenntnis zum Nato-Doppelbeschluss stellte sich sp&#228;ter als folgerichtig heraus: 1987 beschlossen die Gro&#223;m&#228;chte USA und Sowjetunion die Verschrottung sowohl s&#228;mtlicher russischer als auch amerikanischer Mittelstreckenwaffen. Dieses Ergebnis war das Ziel welches Schmidt und Apel mit der Idee des Nato-Doppelbeschlusses verfolgt hatten.</p>
<p>F&#252;r die gute sozialdemokratische Sache war Hans Apel immer zu k&#228;mpfen bereit. Als die Hamburger SPD auf Grund innerparteilicher Differenzen hinsichtlich des Kernkraftwerks Brokdorf in schweres Fahrwasser geriet und B&#252;rgermeister Klose seinen R&#252;cktritt verk&#252;ndete wurde Apel beauftragt als <em>Formateur </em>einen ad&#228;quaten Nachfolger zu pr&#228;sentieren. Der Rolle des „Minenhund“ ist Apel gerecht geworden: Der Nachfolger hie&#223; Klaus von Dohnanyi.</p>
<p>1984 wurde Hans Apel gebeten die Berliner SPD als Spitzenkandidat in einen als aussichtslos erscheinenden Wahlkampf zu f&#252;hren. Parteisoldat Apel sagt zu, wohlwissend dass die Chancen schlecht standen. Monatelang k&#228;mpft er f&#252;r den Regierungswechsel – gleichwohl war das Wahlergebnis am Ende bitter und Berlin blieb Schwarz-Gelb. Wie tief die Berliner SPD ohne Apel h&#228;tte fallen k&#246;nnen fragten sich damals zu wenige.</p>
<p>In seinem Bundestagswahlkreis in Hamburg-Nord ist er an der Basis stets beliebt gewesen, bei manchen Funktion&#228;ren war dies jedoch zuletzt weniger der Fall. „Der Kreis Nord vertritt dieselben politischen Inhalte wie Oskar Lafontaine. Politisch sprichst Du seit acht Jahren nicht mehr f&#252;r uns“, teilte ihm die Kreisvorsitzende Helgrit Fischer-Menzel mit. 1985 beabsichtigte ein Gegenkandidat Apel das Mandat streitig zu machen, dieser unterlag allerdings in der Wahlkreiskonferenz und verlor mehr als deutlich. Die Basis hielt treu zu Apel, man sch&#228;tzte ihn nach wie vor.</p>
<p>Ein j&#228;hes und unverdient bitteres Ende fand seine glanzvolle politische Karriere im Jahre 1988. Aus dem Bundesvorstand abgew&#228;hlt k&#252;ndigte Apel an, nicht erneut f&#252;r den Bundestag kandidieren zu wollen. Doch auch nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik meldete er sich regelm&#228;&#223;ig zu Wort und verfasste zudem zahlreiche B&#252;cher. So beeindruckend Apels Engagement f&#252;r den christlichen Glauben war, so ungl&#252;cklich musste seine harsche Kritik gegen&#252;ber gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und des von Rot-Gr&#252;n beschlossenen Lebenspartnerschaftsgesetzes wirken.</p>
<p>Gleichwohl: Hans Apel hat bedeutende Spuren in der nationalen und internationalen Politik hinterlassen. Mit seiner hanseatischen und bodenst&#228;ndigen Art hat er die SPD entscheidend gepr&#228;gt.</p>
<p>Gott mir Dir, Hans. Wir werden dich sehr vermissen.</p>
<p>Timo Hempel</p>
<p>Buchtipp:</p>
<p>Hans Apel:<em> „Hans, mach Du das!“ Lebenserinnerungen.</em> 195 Seiten, Brunnen-Verlag. Preis: 14,95 Euro</p>
<p>Hans Apel: <em>Der Abstieg. Politisches Tagebuch 1978-1988.</em> 480 Seiten, Deutsche Verlags-Anstalt. &#220;ber <a href="http://www.amazon.de/">www.amazon.de</a> oder <a href="http://www.zvab.com/">www.zvab.com</a> antiquarisch erh&#228;ltlich</p>
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