Hamburg

Zum Rücktritt des Hamburger Finanzsenators Carsten Frigge (CDU)

Zum Rücktritt des Hamburger Finanzsenators Carsten Frigge erklärt der Vorsitzende der Jusos Hamburg Nicholas Gildemeister (29):

“Carsten Frigge war seit 1. April diesen Jahres Hamburger Finanzsenator. Er dürfte damit einer der am kürzesten amtierenden Hamburger Senatoren sein. Der Rücktritt zeigt das fehlende Fingerspitzengefühl von Bürgermeister Ahlhaus bei der Berufung seiner Senatoren: Jemanden zu ernennen der im Mittelpunkt einer Parteispendenaffäre steht, ist mehr als waghalsig. Die Restlauftzeit des amtierenden Senates hat unweigerlich begonnen. Die GAL sollte sich fragen, wem sie da eigentlich die Steigbügel hält.”

Des Weiteren führt Gildemeister aus:
“Frigges Name steht für ein Desaster in der Hamburger Haushaltspolitik. Er ist mitverantwortlich für die Geschehnisse um den geschassten HSH-Nordbank Vorstand Nonnenmacher und steht wie kein Zweiter für den unsozialen Sparkurs von Schwarz-Grün. Frigge wollte die Hamburger Sozial- und Kultureinrichtungen an den Rand der Wirkungslosigkeit sparen. Insofern ist es gut, dass er Konsequenzen gezogen hat, weil er diesen Weg nicht gehen kann. Wir hoffen, dass Schwarz-Grün nun umdenkt und einen sozialeren Sparkurs einschlägt, der nicht als erstes die Schwachen trifft.”

Kompetent. Engagiert. Durchsetzungsstark.

Die Juso-Hochschulgruppe ist die treibende politische Kraft auf dem Campus. Bunt gemischt, engagiert und politisch links setzen wir uns für studentische Interessen ein. Wir bestehen aus Studierenden aus allen Fakultäten, die es nicht anderen überlassen wollen, die Hochschule zu gestalten und wir sind mehr als nur ein Debattierclub. Jeden Tag lösen wir im AStA die großen und kleinen Probleme des Uni-Alltags und setzen erfolgreich die Interessen von uns Studierenden durch.

KOMPETENT! Wir stellen seit Jahren einen großen Teil der Referenten im AStA und können auf jahrelange Erfahrung zurückgreifen.
ENGAGIERT! Wir sind die größte, aktivste Hochschulgruppe mit Studierenden aus allen Fakultäten mit dem Willen, die Universität besser, gerechter und lebendiger zu machen.
DURCHSETZUNGSSTARK! Wir verändern wirklich etwas und realisieren echte Erfolge für die Studierenden.

WIR HANDELN GEMEINSAM – FÜR BESSERE BERUFLICHE BILDUNG!

Als wir uns im Frühjahr ein Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre gegeben haben, war klar, dass die dort formulierten Ziele nur durch Arbeit und Engagement, aber auch nur durch Öffnung für bislang von uns unbearbeitete Themenfelder und eine stärkere Zusammenarbeit mit anderen Jugendorganisationen funktionieren kann. Die Arbeit der Jusos zum Thema Berufliche Bildung im vergangenen Monat hat unter Beweis gestellt, dass wir diesen Ansprüchen gerecht werden können.

Nach Gesprächen mit jungen Gewerkschaftern schon vor der Sommerpause konnten wir sehen, dass unser eher durch Schülerinnen und Schüler, sowie Studentinnen und Studenten geprägter Verband im Themenbereich der beruflichen Bildung Nachholbedarf hat. Ausbildungspolitik ist Jugendpolitik und Zukunftspolitik zugleich. Die Gewährleistung ausreichender und guter Ausbildung ist nicht nur unmittelbar wichtig für Zehntausende junger Menschen in unserer Stadt. Die Auszubildenden von heute sind darüber hinaus morgen die Fachkräfte Hamburger Unternehmen, die Eltern Hamburger Kinder und die Bürgerinnen und Bürger, die in Zukunft mit uns diese Stadt Tag für Tag lebenswerter machen werden. Kurzum, Ausbildungspolitik ist ein Juso-Thema. Bestärkt wurden wir in unserem Entschluss durch die SPD Landesorganisation, die das Thema am vergangenen Wochenende auf ihrem Parteitag behandelt hat.

Landesparteitag der SPD Hamburg: Berufliche Bildung und Lehre

Das System der beruflichen Bildung in Deutschland genießt international hohes Ansehen. Es gilt als einer der wichtigen Bausteine um den zukünftigen Fachkräftebedarf zu decken. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und dem damit im Zusammenhang stehenden prognostizierten Fachkräftemangel ist es der SPD ein zentrales Anliegen, die Mängel in der Qualität der Ausbildung zu beseitigen sowie die Durchlässigkeit im Bildungs system so zu gestalten, dass niemand ohne Ausbildung bleibt und eine Weiter- und Höherqualifizierung in jeder Lebenslage möglich ist.
Zu diesem Themenkomplex wird der nächste Landesparteitag der SPD Hamburg stattfinden. Mit zahlreichen Anträgen zur “Beruflichen Bildung und Lehre” und den Veranstaltungen der Jusos Hamburg und der SPD Hamburg im Vorwege des Parteitages werden wir uns intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen.

Juso-SchülerInnen mit neuem Vorstand!

Am 21.Oktober 2010 haben die Juso-SchülerInnen Hamburg einen neuen Vorstand gewählt.
Neuer Vorsitzender ist der 20jährige Cem Berk aus dem Juso-Kreis Wandsbek. Unterstützen werden ihn in dieser Amtsperiode seine zwei Stellvertreter, Martin Heßelbarth und Svenja Hillebrandt aus Hamburg-Nord. Zum Kassierer wurde Benjamin Behr gewählt. Die Anzahl der BeisitzerInnen wurde von 17 auf vier reduziert. Beisitzer/In für dieses Jahr sind Yannick Eckermann ,Venus Fard, Patrick Martens und Catharina Mohr.
Des weiteren wurde eine Satzungsänderung im Bereich der Mitgliedschaft der Hamburger Juso SchülerInnen beschlossen. Aufgrund dessen ist es nun endlich auch den Berufsschülern möglich, bei den Hamburger Juso SchülerInnen sowohl das passive als auch das aktive Wahlrecht zu gebrauchen und im kommenden Jahr aktiv mitzuarbeiten.
Erste Priorität wird im kommenden Jahr das Begeistern von SchülerInnen für die Politik sein. Dazu Cem Berk: “Durch diverse Veranstaltungen an Schulen und Feiern für SchülerInnen, sollen Kontakte zwischen den Jusos und SchülerInnen geknüpft werden.” Inhaltlich wird es vor allem um die Zukunft des Hamburger Schulsystems gehen. Die Schulreform ist gescheitert doch was nun? Ist der Schulfrieden wohltuend oder eher schädigend für das Hamburger Schulsystem? Dies sind Fragen mit dem sich der neue Vorstand im kommenden Jahr auseinander setzen wird.