Arbeitskreise

Juso-SchülerInnen-Kongress in Göttingen

Vom 26. – 28. November fand in Göttingen der Bundeskongress der Juso-SchülerInnen statt. Die Hamburger Delegation bestand aus Helge Wysoszynski (Wandsbek) und Benjamin Behr (Mitte). Auf dem dreitägigen Seminar ging es unter anderem um die Organisationsstruktur der Juso-SchülerInnen und um das Verfassen eines Grundsatzprogramms. Strittig war hierbei vor allem die Frage ob wir, als Schülerorganisation der SPD, nur diejenigen SchülerInnen ansprechen wollen, die sich als SozialistInnen verstehen oder alle SchülerInnen innerhalb der Sozialdemokratie. In der entscheidenden Abstimmung konnten wir uns schließlich, wenn auch knapp, durchsetzen: Im Grundsatzprogramm der Juso-SchülerInnen kommt kein einziges Mal der Sozialismus vor und wir können jedem Schüler in der SPD, vom Seeheimer bis zum Sozialisten eine Plattform bieten. Weitere am vergangenen Wochenende behandelte Themen waren Bundeswehr in der Schule und zentrale Prüfungen. Trotz aller inhaltlicher Differenzen hat das Wochenende dazu beigetragen die Beziehungen zwischen Hamburg und den übrigen Landesverbänden zu verbessern, Vorurteile konnten abgebaut, neue Kontakte geknüpft werden. Unser Fazit: Es war lustig, mühsam und erfolgreich! Wir freuen uns auf den nächsten Juso-Schüler Bundeskongress um auch dort weiter für eine Schülerorganisation zu kämpfen, die alle SozialdemokratInnen anspricht und nicht nur die, die sich dem Sozialismus verpflichtet fühlen. Auch wenn es oft anstrengend und frustrierend ist: Es ist wichtig, dass wir uns an der Debatte im Juso-Verband beteiligen!

Hamburg – Tor zur Berufswelt?

Im Vorfeld der Juso-Landesdelegiertenkonferenz und des SPD-Landesparteitages zum Thema Berufliche Bildung laden die Jusos Hamburg Mitte ein zur Veranstaltung

Hamburg – Tor zur Berufswelt?
Herausforderungen und Perspektiven am Ausbildungsstandort Hamburg
Am Donnerstag, den 14. Oktober 2010
Um 19:30 Uhr
Im Kurt Schumacher Haus, Raum 101
Kurt Schumacher Allee 10
U/S Berliner Tor

Ausbildungspolitik ist Zukunftspolitik. In Zeiten von Fachkräftemangel und hoher Jugendarbeitslosigkeit ist eine gute berufliche Ausbildung junger Menschen für die Entwicklung einer Metropole wie Hamburg wichtiger denn je. Wie gut wird in Hamburg ausgebildet? Wo kann und muss sich Hamburg verbessern? Welche besonderen Herausforderungen sind am Ausbildungsmarkt in den kommenden Jahren zu bewältigen? Und was kann von der Politik, von den Betrieben aber auch von den Auszubildenden selbst getan werden, um insbesondere die Situation junger Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen, die sich in der Ausbildung befinden und die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, zu verbessern?

Tricksen und Mauscheln – Ein Abend zur Haushaltspolitik von Schwarz-Grün.

Am Ende hatten alle Teilnehmer gelernt: Schwarz-Grün betreibt moderne Politik. Moderne Vergabepolitik, modernes Bankgeschäft und moderne Haushaltssanierung. Alle diese Dinge haben eines gemein: Bei Risiken und Nebenwirkungen zahlt der Steuerzahler die Zeche.
Der Arbeitskreis Wirtschaft und Finanzen unter der Leitung von Max Oppermann und Dirk Schilling hatte zum Thema „Schwarz-Grüne Haushaltspolitik – HSH, Elbphilharmonie, Milliardenloch. Was kommt noch?“ den finanzpolitischen Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion Peter Tschnenscher eingeladen, um mit ihm gemeinsam über das Versagen von schwarz-grün zu diskutieren. Mehr als 10 Interessierte fanden den Weg ins KuSchu und waren allesamt schockiert, über das, was sie im Verlauf der Diskussion hören mussten.

Bildungsseminar der Juso-SchülerInnen in Berlin

Am vergangenen Wochenende fand der 2. Bundeskongress der Juso-SchülerInnen in Berlin statt. Die Delegation der Hamburger Juso-SchülerInnen bestand aus Svenja Hillebrandt (Kreis Nord) und Cem Berk (Kreis Wandsbek).
Auf dem Kongress wurden Themen fokussiert wie alternative Bewertungssysteme, Inklusion und Integration von Behinderten in eine Regelschule mit Konsequenz der Abschaffung der Sonderschulen und besonders die Partizipationsrechte von Schülerinnen und Schülern. Nach langen und ausgiebigen Diskussionen wurde klar, dass es schwierig werden würde, mit allen teilnehmenden Landesverbänden überhaupt auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.
Dennoch kann man sagen, dass der Bundeskongress positiv auf die Zusammenarbeit der einzelnen Länder untereinander und besonders auf die der Hamburger mit den der Baden-Württembergern (im Bild von links nach rechts Sebastian Tiedeman (BaWü), Katharina Digel (BaWü), Svenja Hillebrandt und Cem Berk) gewirkt hat.