In altbewährter Tradition hat die SPD Hamburg gestern ihre neuen Mitglieder begrüßt. Der zweimal im Jahr stattfindende Neumitgliederabend hat wieder die Möglichkeit zum Kennenlernen der Partei, zum Austausch und zum Diskutieren geboten. In netter Atmosphäre bei Wein und Brötchen nutzten die „Neuen“ die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren…
Eröffnet wurde der Mitgliederabend durch Dorothee Stapelfeld, der stellvertretenden Landesvorsitzenden der SPD in Hamburg. Dorothee hat noch einmal die große Bedeutung der aktiven Gewinnung von neuen Mitgliedern für unsere Partei betont. Nicht nur, dass die Neumitglieder neue Ideen und frischen Wind in die SPD brächten, wichtig sei vor allem, dass die Partei weiterhin in der Bevölkerung verankert bleibe. Nur durch eine starke Präsenz bei den Menschen und mit einer guten Vernetzung in die Vereine, die Initiativen und in die Institutionen der Stadtteile, kann die SPD ideenreich und inhaltlich innovativ die Auseinandersetzung mit der CDU erfolgreich führen.
Im Mittelpunkt des Neumitgliederabends stand anschließend die Arbeit der SPD Bürgerschaftsfraktion. Verschiedene SPD Bürgerschaftsabgeordnete berichten aus ihrem politischen Alltag und von den Aufgaben der Opposition im Rathaus. Die Besucher des Neumitgliederabends nutzten schließlich die Gelegenheit, die Abgeordneten noch ein wenig zu befragen.
Die SPD Kreisverbände und viele Arbeitsgemeinschaften standen anschließend mit kleinen Infoständen für zahlreiche Gespräche und Diskussionen bereit. Natürlich sind auch wir Jusos als wohl aktivste Arbeitsgemeinschaft in der SPD Hamburg wieder mit dabei gewesen. Aber nicht nur die jüngeren Neumitglieder haben sich über uns und unsere Arbeit informiert, auch die dem Jusoalter bereits entwachsenen Besucher waren sehr interessiert. In den geführten Gesprächen hat sich vor allem gezeigt, dass gerade das Thema Studiengebühren eine klare Positionierung unserer Partei fordert. Aus Sicht der Jusos muss es ein klares Bekenntnis der Partei zu ihren getroffenen Beschlüssen der letzten Jahre geben. Nur wer im Wahlkampf sagt, dass die von der CDU eingeführten Studiengebühren zurückgenommen werden, bleibt inhaltlich glaubwürdig und bietet in diesem Bereich eine echte Alternative zur Politik von Herrn von Beust. Dass diejenigen Genossinnen und Genossen, die in den letzten Jahren am lautesten gegen Studiengebühren protestiert haben, nun nicht bereit sind, ein solches klares Bekenntnis abzugeben, werden wir Jusos nicht schweigend hinnehmen. Mit unserem offenen Brief an Mathias Petersen haben wir dies deutlich unterstrichen.
So war schließlich der SPD Neumitgliederabend nicht nur ein nettes Zusammenkommen, sondern bot genügend Gelegenheiten zu ernsthaften Diskussionen. Gerade unsere neuen Mitglieder können und wollen unbelastet und ideenreich die Diskussionsprozesse in unserer Partei bereichern. Das erfordert aber nicht nur das Engagement der „Neuen“. Im gleichen Maße müssen die „alten Hasen“ bereit sein, zuzuhören, das Gesagte ernst zu nehmen und sich auf den frischen Wind einzulassen. Nur so kann die SPD wieder das werden, was sie jahrzehntelang gewesen ist, die einzige und wahre Hamburgpartei!
Gruppenbild (v.l.): Alte und neue Jusos bunt gemischt: Lars, Julia, Francesca, Khalil, Timo, Robert und Alexander
Bildern (v.oben n.unten):
- Peter aus Eimsbüttel und Martina aus Mitte
- Der erste Stock im KuSchu gehört dem Neumitgliederabend
- Billstedt trifft St. Georg: Réné und Vivian

Mit jungen sozialdemokratischen Grüßen
Sebastian Jonscher,
Landesgeschäftsführer Jusos Hamburg
Mail an: jusoshamburg@spd.de
Tel. : 040 280 848 13 oder 0179 907 31 85




